Open Source Software

Open Source bedeutet offene Quelle. Damit ist gemeint, dass der Quelltext der Software öffentlich zugänglich ist. Für Open Source Software gibt es keine oder geringe Einschränkungen, sie darf benutzt, verändert und verbreitet werden.

Der offengelegte Quelltext ermöglicht es sich bei der Weiterentwicklung der Software zu beteiligen. Es entstehen keine Abhängigkeiten wie bei proprietärer, also herstellergebundener Software. Mit etwas Erfahrung im Programmieren kann man die Software an seine eigenen Bedürfnisse anpassen oder erweitern. Desweiteren kann man sich durch eine Community oder einen erfahrenen Programmierer unterstützen lassen.

Der Gedanke den Quelltext der Software öffentlich zugänglich zu machen setzt einen evolutionären Prozess in Gang, von dem alle profitieren. So entstehen grosse Projekte die für eine einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe nicht zu bewältigen wären.

Es ist aber wichtig die spezifischen Lizenzen zu beachten, die genau regeln was man mit dem Quelltext machen darf.

Einige Firmen haben sich darauf spezialisiert Dienstleistungen bereitzustellen wie zum Beispiel die Zusammenstellung von Softwarepaketen, den Support, Handbücher oder Sonstiges. Diese Dienstleistungen sind dann in der Regel kostenpflichtig

Hier nur ein paar Beispiele:

Linux ist ein sehr leistungsfähiges Betriebssystem und wohl das beste Beispiel für ein erfolgreiches Open Source Projekt.
Mehr als die Hälfte der Webserver verwenden die Open Source Software Apache.

Die Datenbank MySQL wird von vielen Providern wie Nokia, T-Systems, Siemens, Hypovereinsbank usw. verwendet.

Beim E-Commerce sind hier xtModified, PrestaShop, OSCommerce, Zen-Card usw. zu nennen. Allein OSCommerce ist mit über 14.000 Internetshops weltweit vertreten.

Die Bürosoftware Open Office ist ein sehr beliebtes und verbreitetes Softwarepaket.
Einige Behörden empfehlen und verlangen sogar das Open Document Format (ODF).

Bei CMS gibt es neben Joomla! und WordPress noch weitere namhafte Open-Source Projkekte.

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